Im Märkischen Kreis zeichnet sich eine bedenkliche Entwicklung ab: Statt in dringend benötigtes Personal zu investieren, setzt die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) auf eine kostspielige Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb. Ab dem 29. Januar wird das Angebot durch einen Sonderfahrplan massiv eingeschränkt, da nicht genügend Busfahrer zur Verfügung stehen und die Krankheitsraten ungewöhnlich hoch sind.

 

Diese Situation wirft ein Schlaglicht auf die völlig verfehlte Prioritätensetzung: Anstatt in eine angemessene Entlohnung und damit in die Gewinnung von Busfahrern zu investieren, werden bis 2025 immense Summen in die Beschaffung von 25 überteuerten und unzuverlässigen Elektro-Bussen gesteckt. Diese Investitionen verschärfen die ohnehin desolate finanzielle Lage des Kreises und der Kommunen weiter, zumal für dieses Jahr bereits ein Defizit von 33,2 Millionen Euro erwartet wird.

 

Die Umstellung auf Elektromobilität, die bis 2032 abgeschlossen sein soll, mag zwar grüne Befindlichkeiten befriedigen, stellt aber eine zusätzliche vermeidbare Belastung für den ohnehin schon strapazierten Haushalt dar. Dabei ist fraglich, ob diese Maßnahmen überhaupt zu einer nennenswerten Verbesserung des ÖPNV-Angebots führen oder lediglich die Kosten in die Höhe treiben, ohne die Attraktivität und Zuverlässigkeit des ÖPNV zu steigern.

 

Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass der individuelle Personenverkehr mit PKW durch den ÖPNV, insbesondere durch überteuerte elektrifizierte Busse, nicht ersetzt werden kann. Die aktuelle Situation unterstreicht die Notwendigkeit einer grundlegenden Neubewertung der Verkehrspolitik im Märkischen Kreis. Wir von der AfD setzen uns für eine realistische und pragmatische Lösung der aktuellen Probleme ein, die den Bedürfnissen der Bürger gerecht wird und eine zuverlässige Mobilität gewährleistet, ohne die öffentlichen Haushalte unnötig zu belasten.