Am Samstag, dem 09.05.26, ging der AfD-Gebietsverband Lennetal mit einem „kommunalpolitischen Aktionstag“ in Lüdenscheid auf die Straße. Der Ort lag dabei nicht zufällig an der Ecke Knapper Straße / Friedrichstraße. Denn die Knapper Straße und der geplante „Verkehrsversuch“ auf derselben war eines der Hauptthemen des Aktionstages.
Mit von der Partie waren auch Mitglieder der Lüdenscheider AfD-Fraktion, die über ihre Erfahrungen im Stadtrat berichteten. In umfangreichen Redebeiträgen wurden verschiedene aktuelle Themen vorgestellt. Das Interesse der Passanten war groß. Immer wieder wurde der Unmut der Lüdenscheider über die Grundsteuererhöhung und die Sorge um die Zukunft des Arbeitsmarktes in Lüdenscheid laut.
Mehrfach wurden die möglichen wirtschaftlichen Risiken eines Verkehrsversuches für die Gewerbetreibenden der Knapper Straße thematisiert. Hierbei wurde auf die Umfrage der AfD bei den Gewerbetreibenden der Knapper Straße von Februar verwiesen, die eine Ablehnung eines Verkehrsversuchs deutlich machte. Nach Meinung der AfD sind im aktuellen wirtschaftlichen Kontext jegliche Aktivitäten unbedingt zu unterlassen, die die wirtschaftliche Stabilität der Lüdenscheider Unternehmen beeinträchtigen könnten. Vielmehr müssten alle Initiativen zur wirtschaftlichen Stärkung unterstützt werden.
Im Laufe des Aktionstages wurden weitere große kommunalpolitische Themen angesprochen: Die dramatische Haushaltslage der Kommunen und ihre Hintergründe, die Grundsteuer, der Lüdenscheider Wärmeplan, die Zukunft des P&C-Gebäudes. „Für uns war der heutige Tag eine Möglichkeit, mit den Bürgern in Kontakt zu treten. Die Gespräche, das positive Feedback seitens sehr vieler Passanten und vieler vorüber fahrender Autofahrer mit Hupe, „Daumen-hoch“ und Lichthupe zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und viele Menschen hinter uns stehen.“, kommentiert der AfD-Gebietsverbandssprecher Thomas Staubach.


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